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PARAGUAY-WEB.com

  

 

 

Ihr neues, junges Info-Portal über ein traumhaftes Land und seine liebenswerte Bevölkerung.

Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu dürfen. Auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen wöchentlich mehr Informationen, Anregungen und auch attraktive Angebote rund um Paraguay und seine Nachbarn im Mercosur: Argentinien, Brasilien, Bolivien und Uruguay.

Möchten sie einfach nur mehr über das Land Paraguay erfahren oder vielleicht sogar dorthin auswandern oder erstmal nur Urlaub machen - egal, wir haben viele nützliche Informationen für sie und nehmen auch gerne Anregungen und Tipps von den Besuchern unserer Homepage an. Das Portal wächst wöchentlich, daher gilt - falls ihr etwas nicht findet oder vermisst, bitte eine kurze e-mail an uns und wir werden uns bemühen die Lücke zu schliessen.

 

 

 

 

 

Wollen Sie in Ihrem Urlaub eine Fremdsprache in dem jeweiligen Land erlernen oder lieber an einer abenteuerlichen Safari teilnehmen?

Egal, was Ihre Traumvorstellung von einem schönen Urlaub ist, wir sind dazu da, sie zu informieren und nützliche links anzubieten um ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Die nächsten Seiten werden unser reichhaltiges Angebot auflisten und erläutern. Lassen Sie sich von unseren vielfältigen Offerten in neue Umgebungen locken und gönnen Sie sich mit uns eine anregende und angenehme Pause.

Entdecken Sie mit uns das Herz Südamerikas - Paraguay.

Viel Vergnügen bei Ihrer virtuellen Reise durch unser umfangreiches Angebot. 

 

 

 

Itaipu - Wasserkraftwerk welches gemeinsam von Paraguay und Brasilien genutzt wird.

Itaipu -Wasserkraftwerk nahe Ciudad del Este

 

 

 

Auf Guarani bedeutet Itaipu - singender Fels. Bis zur Fertigstellung des Drei-Schluchten-Stausees in der Volks-republik China im Jahr 2006 war Itaipu bezüglich der Leistung das größte Kraftwerk der Erde. Aufgrund der hohen Auslastung der Turbinen bleibt Itaipu hinsichtlich der Jahresenergieproduktion auch nach 2006 an erster Stelle.

 

Der Stromtransport in den Großraum Sao Paulo erfolgt über 765 kV-Freileitungen ( für die Erzeugung auf brasilianischer Seite) und 2 bipolare 600 KV-HGÜ-Leitungen, die 785 bzw. 805 Kilometer lang sind, für den auf der paraguayischen Seite erzeugten Strom. Eine HGÜ-Lösung war nötig, da die Generatoren auf paraguayischer Seite Drehstrom 50 Hz liefern, während Brasilien Drehstrom mit 60 Hz braucht. Die Stromrichterstationen befinden sich in Foz do Iguaçu und in Sao Rogue bei São Paulo, Brasilien.

 

 

Paraguay ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Osten an Brasilien, im Süden und Westen an Argentinien und im Norden und Westen an Bolivien grenzt. Der Name des Staates bedeutet „Wasser, das zum Wasser geht“, abgeleitet von der Sprache der Ureinwohner, Guaraní: pará („Ozean“), gua („zu/von“) und y („Wasser“). Der Ausdruck bezieht sich auf Guaraní meist nur auf die Hauptstadt Asunción, aber auf Spanisch auf das gesamte Staatsgebiet.

 

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Auf brasilianischer Seite existiert am Rande von Foz do Iguaçu ein Besucherzentrum, in dem ein Informationsfilm über Bau und Betrieb der Anlage gezeigt wird und von dem aus mehrmals täglich Bustouren zum Kraftwerk starten. Auf paraguayischer Seite gibt es ein vergleichbares Besucherzentrum bei Ciudad de Hernandarias. Es finden Touren bzw. Führungen mit unterschiedlichem Umfang und Schwerpunkt statt.

Freitags und samstags wird am Abend eine von Musik untermalte Lichtschau veranstaltet, bei der die Staumauer mit 519 Scheinwerfern angestrahlt wird. Hierfür wird eine Leistung von insgesamt (Licht und Musik) 1 MW aufgewendet. Zu dieser Veranstaltung findet von beiden Seiten ein Buszubringerdienst statt, welcher von Paraguay aus kostenlos ist.

 

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Während der Bauphase hatten Architekten, Ingenieure und Studenten die Möglichkeit, auch das Innere des Bauwerkes und der Turbinen zu besichtigen.

Seit 2005 werden auf der brasilianischen Seite nun auch „technische“ Führungen angeboten, bei denen Touristen das Innere der Staumauer und die Turbinen besichtigen können. Diese Touren sind jedoch kostenpflichtig (30 R$).

Philip Glass, einer der bekanntesten zeitgenössischen amerikanischen Komponisten schrieb 1989 nach dem Besuch des Staudamms das Werk Itaipu.

 

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Bei normaler Stauhöhe wird der Paraná im Itaipu-Stausee auf eine Fläche von 1.350 km² und auf etwa 170 km Länge aufgestaut. Bei seinem maximalen Stauvolumen von rund 29 Milliarden erreicht dessen Fläche sogar 1.460 km². Damit ist der See zweieinhalb mal so groß wie der Bodensee. Die dazugehörige Stauanlage – die Itaipu-Staumauer – ist 7.760 m lang und 196 m hoch.

Insbesondere mit Blick auf die Veränderung der Umwelt werden bis heute die Kosten und Nutzen des Staudamms kontrovers diskutiert:

Der sauberen Energieerzeugung durch Wasserkraft standen auch negative Aspekte gegenüber. Auch wenn die Relation zwischen dem Eingriff in die Natur und dem Nutzen aufgrund der enormen Menge der produzierten Energie bei Itaipu im Vergleich zu anderen Wasserkraftwerken günstiger ist, hat seine Errichtung die Umwelt irreparabel verändert. Einige Tausend Ureinwohner verloren für immer ihre Heimat, insgesamt mussten etwa 40.000 Menschen – vor allem Guarani-Indianer – umgesiedelt werden. Für die Errichtung der Talsperre wurden große Flächen subtropischenRegenwaldes abgeholzt. Noch größere Flächen verschwanden ebenso in den Fluten wie auch die Wasserfälle Sete Quedas bei Guaíra, die denen von Iguaçu nahezu ebenbürtig gewesen sind.

Die auf der Seite von Paraguay befindlichen Generatoren erzeugen Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hz. Das brasilianische Netz arbeitet mit 60 Hz. Da der Großteil der in Paraguay erzeugten elektrischen Energie nach Brasilien exportiert wird, wird der Strom aus Paraguay erst in Gleichstrom umgewandelt und anschließend über eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) nach São Paulo transportiert, wo er auf 60 Hz umgewandelt wird.

 

Für Brasilien, welches vertragsgemäß die Gesamtanlage finanzierte, führte der Bau mit etwa 16,6 Mrd. US-Dollar zu einer deutlich höheren Auslandsverschuldung. Allerdings ist Brasilien, welches nach der Inbetriebnahme etwa ein Viertel seines Stromverbrauchs von Itaipú bezog, auf das Elektrizitätswerk angewiesen. Aufgrund des mittlerweile gestiegenen Stromverbrauchs des Landes liegt der Anteil mittlerweile nur noch bei etwa einem Sechstel. Paraguay zahlt seinen Anteil der Erstellungskosten durch den Export des nicht benötigten Stroms an Brasilien ab und hat daher trotz der ortsüblichen Korruption während der Baumaßnahme von dem Vorhaben deutlich profitiert. Ein Teil der finanziellen Überschüsse des Kraftwerks wird als Kompensation für die Nutzung des Paraná den Anrainergemeinden beiderseits der Grenze zugeführt.

Weiter flussabwärts im Süden Paraguays, an der Grenze zu Argentinien, befindet sich ein weiteres, riesiges Wasserkraftwerk am Paraná mit Namen Yacyretá und einer Leistung von 3.200 Megawatt, welches nach ähnlichem Muster von Argentinien vorfinanziert wurde.

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